(moh) Trotz strahlend blauen Himmels waren die Bedingungen für beide Mannschaften alles andere als einfach. Der starke Wind sorgte immer wieder für kuriose Flugbahnen des Balles. Beide Teams ließen sich jedoch davon nicht sonderlich beeindrucken.

Die Normannia wurde von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht und machte Druck. In der 4. Spielminute setzte sich Tim König auf der linken Seite energisch  durch, legte den Ball am Torspieler vorbei, so dass dieser auf das leere Tor zurollte. Im letzten Moment konnte ein mitgelaufener Abwehrspieler der Heimmannschaft das Leder vor der Torlinie stoppen, aber nicht klären. Max Dudium drückte das Spielgerät schließlich zum 1:0 über die Linie. In der Folge versuchten sich die Gmünder immer wieder spielerisch in den Sechzehner der SGM zu spielen, ohne dabei richtig gefährlich zu werden.

In der 28. Minute lief Max Dudium auf der rechten Seite durch, flankte in die Mitte und plötzlich war der Ball im Tor. 2:0 für Gmünd und keiner hat es so richtig mitbekommen. Am Ende waren sich alle einige, dass der Wind bei diesem Tor keine unbedeutende Rolle gespielt hat.

Bis zu diesem Zeitpunkt war von der Heimmannschaft nicht wirklich viel zu sehen. Die SGM versuchte weniger mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen,
sondern mit langen Bällen auf ihre wuchtigen Spitzen. Die Gmünder Defensive hatte diese jedoch sehr gut im Griff. In der 33. Spielminute Gelang den Hausherren
dann doch der Anschlusstreffer zum 1:2.

In der zweiten Halbzeit blieb das Bild unverändert. Gmünd dominierte und die SGM versuchte mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. In der 45. Spielminute sorgte Din Subasic für klare Verhältnisse und erhöhte auf 3:1. Die Normannen blieben weiter dominant und erspielten sich einige Chancen. David Karacic hätte das Ergebnis auf 4:1 erhöhen können, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt.

Es blieb letztendlich beim verdienten 3:1 für Gmünd.