Leistungssteigerung muss her: Normannia zu Gast in Oberachern
Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga geht es für den 1. FC Normannia Gmünd weiterhin gegen den Abstieg. Weitere wichtige Punkte möchte man an diesem Samstag (14.30 Uhr) beim SV Oberachern ergattern. Die kommenden Gastgeber können die restlichen Spiele ohne Sorge angehen, sind als Tabellensechster mit 45 Punkten fein raus, hier geht es lediglich noch um die finale Platzierung des SVO.
Diese Sorgen hätte die Normannia gerne. Um in Oberachern punkten zu können, müssen die Normannen sich allerdings steigern, im Vergleich zur Partie gegen den CfR Pforzheim. „Wir haben gegen eine starke Mannschaft verloren, weil wir immer einen Schritt zu spät waren. Wenn man außerdem in 90 Minuten keinen Ball auf das Tor des Gegners bekommt, hat man wenig Aussichten auf einen Punktgewinn“, sagt Gmünds Trainer Zlatko Blaskic nüchtern.
Dass die Trauben in Oberachern hoch hängen, das weiß Blaskic, der den Gegner als sehr starke Mannschaft wahrnimmt, die zum einen eine sehr gute Saison spiele und sich zudem seit Jahren in der Oberliga etabliert habe. „Es wird ein schwieriges Auswärtsspiel gegen tolle Fußballer. Wir freuen uns aber auf die Partie und wollen auswärts wieder gut aussehen“, so Normannias Trainer. Er weiß aber auch, dass man nichts erreichen wird mit der Leistung vom vergangenen Wochenende. „Wir müssen die Schlagzahl wieder erhöhen und mehr Intensität auf den Rasen bekommen“, sagt Blaskic, der aber nicht zu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen wollte. „Wir haben davor zwei Monate kein Spiel verloren, jetzt hat es uns mal wieder erwischt. Nach diesem kleinen Rückschlag müssen wir Haltung zeigen. Jeder Punkt, jedes Tor und jede gelungene Aktion werden für uns wichtig sein, weil es extrem eng zugeht im Klassement und folglich jede Kleinigkeit entscheidend sein könnte“, so Blaskic weiter.
In Oberachern nicht zur Verfügung stehen werden Nils Staiger (Kniebeschwerden), Levin Kundruweit (Zerrung), Niklas Hofmeister (Kreuzbandriss) und Eldin Ramovic (Rückenbeschwerden). Dafür erfreulich: Daniel Dominkovic hat nach rund einem Jahr wieder ein paar Minuten mitwirken können gegen Pforzheim. Vielleicht kommen ein paar weitere Minuten in Oberachern dazu. Man wolle sich einzig und allein auf sich konzentrieren, schärft Blaskic noch einmal die Sinne: „Wir tun gut daran, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir beeinflussen können und nicht ständig auf das Handy zu schauen oder auf die Konkurrenz zu hoffen.“
