Abwechslung zum Ligaalltag: Im Pokal zu Gast istRegionalligist SGV Heilbronn-Freiberg
Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga hat der 1. FC Normannia Gmünd einen Fehlstart par excellence hingelegt. Da trifft es sich womöglich gut, dass man bereits an diesem Dienstagabend (18.30 Uhr) wieder auf den Rasen zurückkehren darf – außerhalb des Ligabetriebs. Zu Gast sein wird im Verbandspokal-Achtelfinale das Regionalligaspitzenteam SGV Heilbronn-Freiberg.
Erst am vergangenen Wochenende war der Regionalligist, der sich nicht nur neu firmiert hat, sondern sich komplett Richtung Profitum orientieren möchte, den VfR Aalen mit 3:2 geschlagen und dabei einen 0:2-Rückstand noch gedreht. Es gastiert somit eine Mannschaft im Schwerzer, die man nicht so häufig in Schwäbisch Gmünd begrüßen darf. Es wird wohl einiges auf den Oberligisten zukommen, vor allem in der Defensive rund um Yannick Ellermann dürfte man reichlich gefordert werden. Dem Schlussmann und Kapitän gefällt die aktuelle Situation in der Liga vermutlich am allerwenigsten. Nach acht Partien musste er bereits 25-mal den Ball aus dem eigenen Netz herausholen. Nicht wenige Trainer anderer Vereine haben ihn in der Vergangenheit als einen der besten Schlussleute der Liga auserkoren, die aktuelle Situation kennt auch er nicht. „Dass wir aktuell, in dieser Situation, keinen Hurra-Fußball spielen können, ist verständlich. Bei uns fehlt aktuell die letzte Überzeugung, mal einen Ball über die Linie zu drücken“, sagte Ellermann nach dem 0:2 gegen Holzhausen.
Ellermann räumt ehrlich ein, dass es nicht nur in der Offensive hapert: „Defensiv machen wir es einfach nicht gut genug, bekommen viel zu viel Gegentore und lassen viel zu viele klare Chancen zu. Wenn man sich das insgesamt anschaut, dann ist das alles sehr bitter – aber die Wahrheit“, sagt Ellermann, der aktuell auch als Führungsspieler gefragt ist, viele Gespräche mit den jüngeren Akteuren führen muss. „Nichtsdestotrotz bleiben wir positiv, denn es bringt doch nichts, wenn wir uns gegenseitig zerfleischen“, sagt Normannias Schlussmann.
Man müsse weitermachen, daran arbeiten, dass es endlich besser wird, sagt er. Vielleicht zeigt die Leistungskurve ja imSpiel gegen den großen Favoriten am Dienstagabend wieder nach oben.
