Auf ein Neues: Normannia tritt in Hollenbach an
Gmünder Oberligist möchte die Negativserie durchbrechen
Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga befindet sich der 1. FC Normannia Gmünd aktuell in einer schwierigen Situation. In fünf Spielen nacheinander haben die Gmünder eine Niederlage akzeptieren müssen, darunter waren mindestens drei Partien, bei denen nach Schlusspfiff nur ungläubiges Kopfschütteln übrigblieb, denn verlieren musste man diese Partien sicher nicht. So auch zuletzt gegen Topteam VfR Mannheim, doch wie sagte es bereits Normannias Trainer Zlatko Blaskic ganz pragmatisch: „Fußball ist ein Ergebnissport.“
Und damit die Ergebnisse wieder in die für Normannia wieder richtige Richtung laufen, blickt Blaskic weiterhin optimistisch auf die kommenden Partien. Am Samstag (15.30 Uhr) ist man zu Gast beim FSV Hollenbach, einen Gegner, den man aus den Duellen der vergangenen Jahre recht gut kennt. Vor allem aber freut man sich im Lager der Gmünder, dass man danach dann nicht gleich wieder eine Englische Woche hat, sechs waren es nun in Serie. Ebenfalls herrscht Freude darüber, dass mit Marvin Gnaase der Dreh- und Angelpunkt der Normannia wieder auf den Rasen zurückkehrt. Es ist kein Geheimnis, dass Gnaase direkt wieder in die erste Elf zurückkehren wird.Ebenfalls wahrscheinlich ist es, dass Fabian Kianpour in die Innenverteidigung rücken muss, da sich mit Nils Staiger nun ein weiterer Innenverteidiger Rot eingehandelt hatte. Damit bleibt nominell nur noch Tobias Rössler als gelernter Innenverteidiger übrig, der aktuell entsprechend gesetzt ist.
Die Liste der Ausfälle ist keine kurze: Neben die beiden Langzeitverletzten Daniel Dominkovic und Julian Kianpour gesellt sich das gesperrte Innenverteidiger-Duo Calvin Körner und Nils Staiger. Dazu hat sich Tim Grupp gegen Mannheim erneut im Adduktorenbereich verletzt und wird pausieren müssen.
Noch einmal auf den Mittwoch zurückblickend, sagte Blaskic, dass man viele Wege gegangen sei, „gegen die stärkste Mannschaft der Liga“. „Deshalb ist es maximal bitter, dass wir in der 97. Minute so ein Gegentor kassieren“, war Blaskic immer noch etwas fassungslos ob dieses unwürdigen Finales gegen den VfR. Zwar hat man jetzt die potenziellen Topteams nacheinander allesamt weg, Aalen, Göppingen und Mannheim, nichtsdestotrotz hängen die Trauben in Hollenbach nicht deutlich tiefer. „Das wird wieder ein ganz schwieriges Auswärtsspiel, gegen eine Mannschaft, die fußballerisch viel mitbringt, viele kleine Zocker und mit Hannes Scherer einen Top-Angreifer in ihren Reihen hat“, blickt Blaskic auf Hollenbach. Man müsse aggressiv zu Werke gehen und dürfe sich nicht viele Fehler erlauben.
Dass die Mannschaft gewillt ist, gegen den aktuellen Trend anzukämpfen, daran lässt Blaskic keine Zweifel, der sowohl gegen den VfR Aalen als auch gegen Mannheim ganz starke Phasen seiner Mannschaft ausmachte. „Wir arbeiten unsere Fehler auf und wollen schnellstmöglich wieder Erfolgserlebnisse – Das funktioniert aber nur mit harter Arbeit und Selbstvertrauen“, sagt Blaskic. Die guten Leistungen sind keine Phrase, „aber wir müssen uns für diese harte Arbeit belohnen“, fährt er fort.
