Big Points im Keller dank Matchwinner Filipovic
Schwäbisch Gmünd (fcn) – Einen ganz wichtigen Erfolg hat der 1. FC Normannia Gmünd im Tabellenkeller feiern können. Mit einer ganz starken Leistung hat sich die Mannschaft von Zlatko Blaskic mit 2:0 beim Karlsruher SC II durchgesetzt und damit den Abstand an das untere Tabellenmittelfeld hergestellt.
Für den beruflich verhinderten Valerio Avigliano musste Daniel Rapp auf der rechten Verteidigerposition spielen und machte seine Sache sehr gut, wie Blaskic nach der Partie konstatierte. Nach dieser letztlich souveränen Vorstellung sah es in den ersten zehn Minuten gar nicht aus, denn es begann gleich ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften kamen zu jeweils zwei guten Gelegenheiten. Nach etwa einer Viertelstunde aber hat die Normannia die Kontrolle übernommen. Nils Staiger scheiterte mit einem Kopfball (30.), bei Alexander Aschauers Versuch hat der KSC-Schlussmann glänzend reagiert (35.) und Miladin Filipovic zielte zu genau, traf nur die Latte (40.). Dieses Chancenplus sollte sich dann auszahlen. Mit dem Halbzeitpfiff sind die Gäste schließlich in Führung gegangen. Levin Kundruweit dribbelte sich stark durch das Mittelfeld und steckte den Ball geschickt durch zu Miladin Filipovic, der den Ball am Schlussmann der Badener vorbeichippte (45.).
Auch in die zweiten 45 Minuten starteten die Gmünder fokussiert. Während der gesamten zweiten 45 Minuten haben die Gmünder keine Torchance mehr zugelassen, Gmünds Schlussmann Yannick Ellermann verlebte einen ruhigen Nachmittag, musste kaum eingreifen. „Wir waren aggressiv, haben die Zweikämpfe gewonnen, das hat mir richtig gut gefallen“, war Blaskic zufrieden. Diese Dominanz mündeteschließlich im zweiten Treffer. Nico Molinari ließ gleich mehrere Akteure aussteigen und bediente seinen Stürmer. Aschauer legte den Ball in der Folge, ähnlich genial wie bereits in der Vorwoche gegen Hollenbach, mit dem Außenrist in den Strafraum, mit dem er erneut Filipovic erreichte, der vor dem Torwart eiskalt blieb (75.). Kurz davor scheiterte auch Georg Wilhelm an KSC-Schlussmann Aki Koch, der den Ball noch an die Latte lenkte. Nochmal Filipovic und Molinari hätten das Ergebnis höher schrauben können, vergaben allerdings.
„Insgesamt haben wir wirklich ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, sind sehr reif aufgetreten. Der Sieg war natürlich goldwert für uns, dank einer starken Mannschaftsleistung“, zeigte sich Blaskic äußerst angetan von seiner Mannschaft. Nichtsdestotrotz konnte man noch einige Akteure herausnehmen, was Normannias Trainer auch tat: „Tobias Rössler hat es hinten überragend gemacht und gefreut haben wir uns natürlich über das Oberliga-Debüt von Lenn Reinders, dem wir am Ende noch fünf Minuten geben konnten“, fasste Blaskic zusammen und vergaß dabei natürlich nicht Miladin Filipovic, der letztlich zum Matchwinner avancierte. „Wir hätten noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können, werden uns heute aber nicht aufregen, weil wir einfach nur glücklich sind, gewonnen zu haben“, so Blaskic. Es war der erste Sieg in diesem Jahr, nachdem man in fünf Partien bislang viermal unentschieden gespielt hatte.
FCN: Ellermann – Rapp, Rössler, Körner, Staiger – Gnaase(85. Milojkovic), Wilhelm (90. Reinders) – Filipovic (87. J. Kianpour), Kundruweit (75. F. Kianpour), Molinari (90.+4 Reik) – Aschauer
Tore: 0:1, 0:2 beide Filipovic (45., 75.)
