Einzug in die dritte Runde: Normannia mit mehr Mühe als gedacht

4:2-Erfolg beim Landesligisten TSV Ehningen – Gegner der dritten Runde noch offen

Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der zweiten Runde des Verbandspokals hat sich Fußball-Oberligist 1. FC Normannia Gmünd beim Landesligavertreter TSV Ehningen mit 4:2 durchgesetzt. Nico Molinari traf doppelt für die Normannen. „Mit dem Weiterkommen und mit den ersten 70 Minuten bin ich sehr zufrieden“, resümierte FCN-Trainer Zlatko Blaskic.

Im Vergleich zur ersten Runde hatte Gmünds Trainer Zlatko Blaskic seine Mannschaft auf einigen Positionen umgestellt, brachte mit Pius Albrecht, Valerio Avigliano, Tobias Rössler, Veljko Milojkovic und Fabian Kianpour gleich fünf neue Spieler in die Startelf. Erwartungsgemäß feldüberlegen hat sich die Normannia zu Beginn des Spiels gezeigt, brauchte aber etwas, um richtig Fahrt aufzunehmen. Als in der 26. Minute Nico Molinari zur Führung traf, dachten einige bereits, dass sich dieses Spiel entwickelt, wie man es erwarten konnte. Doch die Gastgeber waren keineswegs bereits, zu kapitulieren, schlugen ihrerseits kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal zu, Marcel Sigloch traf (45.+2).

Die Pausenansprache von Blaskic hat dann aber ordentlich Schwung in die Mannschaft gebracht. Ein Dreierpack binnen sechs Minuten entschied die Partie fast schon. Tim Grupp (48.), noch einmal Molinari (49.) und Calvin Körner (54.) stellten auf ein beruhigendes 4:1. Nach dieser dann doch recht abrupten Entscheidung im Spiel war ein wenig die Luft raus, wenngleich die Normannia noch den einen oder anderen Treffer hätte markieren können. Stattdessen aber wollte sich der TSV ordentlich von den Heimfans verabschieden und wurde mit dem abermaligen Anschlusstreffer zum 2:4 durch Lars Jäger (74.) belohnt. Das war letztlich nicht ganz nach dem Geschmack des Normannia-Trainers. „In der Schlussphase haben wir jegliche Souveränität vermissen lassen, da erwarte ich schon viel mehr von einzelnen Spielern.“

In der dritten Runde dann wird es die Normannia noch einmal mit einem Landesligisten zu tun bekommen. Gegner wird der Sieger aus der Partie FV Neuhausen und SV Waldhausen sein. Geht es gegen die Waldhäuser, so würde ein Ostalb-Duell auf dem Programm anstehen. Am 13. August wird diese Partie schließlich ausgetragen. Das alles ist für Blaskic allerdings vorerst nicht wichtig: „Alles, was bislang gewesen ist in der Vorbereitung, ist Makulatur. Es zählt jetzt einzig und allein der Start gegen Nöttingen.“