Mit dem Zaubertrank im Gepäck: Negativspirale soll endlich durchbrochen werden
Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga wartet der 1. FC Normannia Gmünd auch nach sieben Spielen immer noch auf den ersten Punkt. Mindestens dieser eine soll nun endlich an diesem Samstag (14 Uhr) erfolgen, wenn der FC Holzhausen zu Gast sein wird.
Beim 1:4 in Oberachern hat die Normannia nicht nur keine Punkte mitgebracht, sondern gleich zwei Spieler verloren, die im kommenden Heimspiel fehlen werden. Nill Hauser hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und Calvin Körner musste nach einem üblen Zusammenstoß genäht werden. „Solange die Fäden noch drin sind, ist er erst einmal außer Gefecht gesetzt“, sagt Gmünds Trainer Patrick Faber. Verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste auch Tim Grupp, der jedoch unter der Woche wieder trainieren konnte, sodass einem Einsatz vermutlich nichts im Wege stehen wird. Ein Fragezeichen steht noch hinter Dominik Pfeifer, der Probleme mit dem Oberschenkel hat. Dafür kommen aber Luigi Mignano und Fabio Lettieri zurück in den Kader, die in der vergangenen Woche krankheitsbedingt ausgefallen waren.
„Wir sind aktuell nicht vom Glück verfolgt. Es braucht da schon aufbauende und motivierende Worte. Die Jungs müssen den Glauben an sich behalten. Wir müssen über gute, harte und ehrliche Arbeit im Training dranbleiben. Wir müssen alle gemeinsam in die richtige Richtung gehen“, spiegelt Faber dieaktuelle Situation etwas wider. „Für den Mannschaftssport gibt es einen Zaubertrank, der heißt Erfolg“, so Faber, der nicht alles schlecht geredet wissen möchte. „Das Ergebnis von 1:4 in Oberachern ist brutal, nichtsdestotrotz haben wir es in einigen Phasen des Spiels geschafft, die dominantere Mannschaft zu sein. Da haben wir uns viele Chancen herausgespielt und hatten ein Eckenverhältnis von 14:2 und ein Torschussverhältnis von 16:6“, ruft Faber in Erinnerung, dass man gute Phasen gegen den Tabellenführer auf dem Rasen gezeigt hat. In beiden Strafräumen aber müsse seine Mannschaft mehr Qualität zeigen, daran hapert es aktuell unter anderem noch. Speziell in der Offensive müsse die Normannia kaltschnäuziger werden.
Gegen den FC Holzhausen müsse man das Ergebnis möglichst lange offen gestalten, verlangt Faber. „Nicht nur die Punkteausbeute zeigt, dass Holzhausen wirklich ein sehr guter Aufsteiger ist. Wenn man in den Kader hineinschaut, dann sieht man viele Spieler, die in den Jahren zuvor in den Regionalligen unterwegs waren und die wissen, was es braucht, um in der Oberliga erfolgreich zu sein.“ Weiteres Pfund des Gegners sei die Eingespieltheit. Viele Akteure in Holzhausen kennen sich schon seit Jahren. „Ihr größtes Pfund aber ist sicherlich die Erfahrung. In der vergangenen Woche lag der Altersdurchschnitt bei 27“, hat sich Faber genauestens über den Gegner informiert.
Doch auch gegen einen erfahrenen Gegner wie Holzhausen gilt die Devise: Die Punkte müssen im Schwerzer bleiben, wenn man die Aufholjagd im Keller starten möchte.
