Nächstes Highlightspiel für die Normannen

Gmünder Oberligist empfängt an diesem Freitag den Göppinger SV

Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga geht es nach dem Derby in Essingen gleich zum nächsten Highlightspiel für den 1. FC Normannia Gmünd: Am Freitagabend (18.30 Uhr) gastiert am vierten Spieltag der Göppinger SV im Schwerzer.

Das 1:2 im Derby in Essingen nagt noch an den Gmünder Gemütern. „Meine Mannschaft war der Heimelf in allen Belangen überlegen. Wir haben es aber versäumt, das 2:1 oder 3:1 zu erzielen. Fußball ist nicht immer gerecht – aber genau deshalb lieben wir ihn“, sagt Zlatko Blaskic, Trainer der Normannia.

An diesem Freitag kommen die Göppinger, geografisch gesehen könnte man auch hier wieder von einem Derby sprechen.

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Den Start haben die Göppinger mit 1:3 gegen den FV Ravensburg verpatzt, danach dann 0:0 beim FC Nöttingen, sich dann aber selbst wieder schnell in die Spur gebracht, indem sie den FSV Bietigheim-Bissingen mit 5:0 geschlagen haben. „Wir treffen auf eine sehr starke Mannschaft mit viel Erfahrung und Qualität. Aktuell aber ist Göppingen noch in der Findungsphase unter dem neuen Trainer, die Abläufe passen noch nicht hundertprozentig – und genau da möchten wir ansetzen“, sagt Blaskic. Zwar sei der Regionalligaabsteiger der klare Favorit, doch sei man gewillt, die eigenen Abläufe auf die Platte zu bringen, um das Spiel offen gestalten zu können. „Wir freuen uns auf dieses Heimspiel und einen richtig guten Gegner“, so Blaskic weiter.

Und entsprechend dieser besonderen Partie haben sich auch die Verantwortlichen etwas einfallen lassen für dieses „Spritzige Derby“. Unter diesem Motto ist die Getränkekarte deutlich erweitert worden. Das ist für die Normannen auf dem Rasen jedoch erst nach dem Abpfiff interessant, vorher gilt es, einen schweren Brocken wegzurollen. Blaskic zieht ein erstes Fazit nach drei Spielen: „Wir haben erst vier Punkte auf dem Konto, obwohl wir in allen drei Partien die bessere Mannschaft gewesen sind. Das muss uns Warnung genug sein. Wir haben einfach viel zu viele Gelegenheiten ausgelassen. In Sachen Effektivität müssen wir uns erheblich steigern – vor allem gegen die Spitzenteams, gegen die wir in den kommenden drei Wochen antreten müssen“, sagt Blaskic. Weiterhin fehlen werden Julian Kianpour, Daniel Dominkovic und Levin Kundruweit. Schwer wiegt die Sperre von Tim Grupp, der sich in Essingen Gelb-Rot eingehandelt hatte.