Normannia möchte weiter Richtung rettendes Ufer schwimmen

Schwäbisch Gmünd (fcn) – In der Fußball-Oberliga hat der 1. FC Normannia Gmünd zuletzt ordentlich gepunktet und sich in eine gute Ausgangslage im Abstiegskampf gebracht. Doch weiterhin muss man von Woche zu Woche schauen, da noch zu viele Mannschaften im Dickicht des Abstiegskampfes befinden. Noch besser soll die Lage bei der Normannia nach der Partie am Samstag (15 Uhr) aussehen, wenn es nach den Verantwortlichen geht. Allerdings hat man mit dem CfR Pforzheim einen erfahrenen wie starken Gegner vor der Brust.

Dass der FCN sich bei Türkspor Neckarsulm reichlich glücklich und nicht zuletzt wegen einer sensationellen Leistung von Schlussmann Yannick Ellermann durchgesetzt hat, ist den Verantwortlichen bewusst. Nichtsdestotrotz hat man die Punkte gegen einen direkten Konkurrenten natürlich sehr gerne mit auf die Heimreise genommen. „Yannick hat mehrmals fantastisch reagiert und uns im Spiel gehalten“, blickte Normannias Trainer Zlatko Blaskic noch einmal zurück auf den vergangenen Spieltag.

Den kommenden Gegner schätzt er vor allem wegen des Trainers, als sehr schwierig zu bespielen ein. „Dirk Rohde ist der Gamechanger für die kommenden Gäste gewesen. Seitdem er vor einigen Wochen das Ruder übernommen hat, sieht man die Struktur und die klaren Abläufe in der Mannschaft. Seit sieben Partien sind die Pforzheimer ungeschlagen, das wird eine echte Herausforderung für uns“, sagt Blaskic. Gleiches könnten die Pforzheimer allerdings auch über die Normannia sagen, denn die ist ebenfalls sieben Spiele in Serieungeschlagen. Der Erfolg in Neckarsulm hat den FCN auf den zehnten Platz hochgespült, allerdings hat die Blaskic-Elf mit 35 Punkten gerade einmal fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellensechzehnten. Insgesamt rechnen die meistenOberligisten damit, dass 42 Punkte für den Klassenerhalt am Ende reichen sollten, somit brauchen sämtliche Teams noch Punkte, auch der FCN.

„Wir werden fokussiert und fleißig bleiben, wissen, dass wir noch nichts erreicht haben. Durch die Auftritte in den vergangenen Wochen aber hat sich die Mannschaft ordentlich Respekt erarbeitet bei den Gegnern“, sagt der 44-Jährige, der am Montag Geburtstag hatte. „Die Tatsache, dass wir es jetzt selbst in der Hand haben, die tut in solch einer Konstellation natürlich sehr gut.“ Nicht mit dabei sein werden Levin Kundruweit (Zerrung), Niklas Hofmeister (Kreuzbandriss), Daniel Dominkovic (Aufbautraining), Eldin Ramovic (Rückenbeschwerden).