Und erneut heißt es in der Oberliga: Derbytime im Schönbrunnen

Normannia Gmünd tritt am Samstag beim TSV Essingen an

Schwäbisch Gmünd (fcn) – Nach dem Pokalerfolg unter der Woche bleibt den Normannen keine Zeit zum Verschnaufen, denn an diesem Samstag findet das Ostalb-Derby in der Oberliga statt: Normannia Gmünd tritt am Samstag (14.30 Uhr) beim TSV Essingen an, der unter der Woche nicht mehr im Pokal antreten durfte und somit etwas ausgeruhter sein dürfte.

Im Pokal hat Gmünds Trainer Zlatko Blaskic ordentlich rotieren lassen, stellte gleich auf sieben Positionen um, was letztlich funktionieren sollte, der FCN steht nach einem 2:1-Erfolg in Neuhausen im Achtelfinale. Aus Bissingen brachte man letztlich einen Zähler mit, weil man einfach zu viele Chancen liegengelassen habe, erinnerte Blaskic noch einmalan den jüngsten Ligaauftritt, nichtsdestotrotz ist der Ligastart mit den eingespielten vier Punkten ein ordentlicher. Noch besser in die Liga gestartet sind derweil die Essinger, die zwei Siege einfuhren. Darauf hatten sie in der vergangenen Saison monatelang warten lassen. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aktuell recht gut drauf sind. Essingen ist ein richtig starker Gegner, der es vor allem versteht, mit Rückschlägen umzugehen. Da müssen wir als Mannschaft ordentlich dagegenhalten und dürfen keinesfalls ins offene Messer laufen“, warnt Blaskic vor diesem Duell. Beim letzten Auftritt im Schönbrunnenstadion vor wenigen Monaten unterlag die Normannia mit 0:3, Warnung genug vor diesem Spiel. Auf Blaskic mache Essingen einen kompakten, stabilen und homogenen Eindruck. „Die Abgänge und den Ausfall von Yussuf Coban hat der TSV richtig gut weggesteckt“, zeigt sich Normannias Trainer beeindruckt. „Da sieht man wirklich gute Arbeit, das gefällt mir auch als Außenstehender gut“, fährt Blaskic fort.

Diejenige Mannschaft, die die stärkere Siegermentalität an den Tag lege und mehr spielerische Akzente setze, könne das Derby auf seine Seite ziehen, ist Blaskic überzeugt. „Wir müssen die Müdigkeit und die schweren Beine abschütteln, was uns aber als Mannschaft gelingen wird. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, freuen uns aber auf einen starken Gegner und jede Menge Zuschauer“, sagt Blaskic. Fehlen werden die drei Langzeitverletzten Levin Kundruweit, Julian Kianpour und Daniel Dominkovic – und Daniel Rapp wird mit einer Knieblessur ebenfalls noch ausfallen.