Die Schwerzer-Kicker agierten mit hohem Anlaufen und störten die Gastgeber bereits früh im Spielaufbau. Die langgeschlagenen Bälle der Hausherren verarbeiten die Innenverteidiger der Gmünder weitestgehend souverän. In der 21. Minute brach Lennart Frei auf der linken Aussenseite durch und legte das Rund in den 16er. Lenni Sing lief mit Wucht in den Ball und drückte das Leder ins Gehäuse des machtlosen Deizisauer Keepers.

Zu diesem Zeitpunkt war die geschlossene Mannschaftsleistung und das zugehörige Ergebnis für alle beteiligten Personen stimmig. Nach dem Seitenwechsel begannen die in gelbschwarz gekleideten Hausherren williger. Der Spielfluss der Normannen ließ von jetzt auf nachher nach. Die Spielidee waren vollständig verflogen. Abläufe passten nicht mehr zusammen, die Zweikämpfe gingen verloren und die Hausherren wurden deutlich frecher. Diese Kombination schien die Normannen zu verunsichern. Es entwickelte sich ein „Gebolze“. Lange Bälle, die schlagartig wieder zurück kamen und keinerlei Kombinationsspiel mehr. Die Mannen schienen Ihren Kopf in der Halbzeit gelassen zu haben. In der Folge blieben die Gmünder in der Offensive harmlos und in der Defensive schwamen die Roten zeitweise gewaltig. Das 2:3 für die mutigere Mannschaft war die Folge. Deizisau nutzte die Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft und verkürzte in der 45. Minute. Die zweite „biestige“ Halbzeit ist mit Hektik und Unordnung leicht zusammengefasst. Im Schlussabschnitt war es letztlich ein Mal Can Akan und das Unvermögen, was den Sieg ins Ziel rettete.
Für das Trainerteam waren einige tolle, aber auch, grenzwertige Erkenntnisse aus dem Spiel zu gewinnen. Mit dem letzten Testspiel in Allmersbach am kommenden Wochenende ist die Vorbereitung fasst zu Ende und die Normannia befindet sich auf weiter Strecke auf dem richtigen Weg die gesteckten Ziele als Team anzugreifen.